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Der 1903 in Flein bei Heilbronn geborene und 1968 in Stuttgart verstorbene Maler, Zeichner und Grafiker Hans Fähnle gehört zu den Künstlern der „verschollenen Generation“. Die Ausstellung spannt den Bogen von Fähnles frühen, impressionistisch beeinflussten Werken der 1920er Jahre über die expressiven und surrealen Arbeiten bis zu den Abstraktionen der 1960er Jahre. Ihr inhaltliches Spektrum umfasst die vom Künstler bevorzugten Themen: menschliche Figur, Interieur, Landschaft, Akt, Blumen und Religion. Trotz abstrakter Tendenzen und surrealer Werkgruppen blieb der „expressive Realist“ zeitlebens der Welt des Gegenständlichen verpflichtet und suchte das Existenzielle in seiner Malerei.
In der Ausstellung sind Leihgaben aus Privatsammlungen u.a. in London, Heidelberg und der Schweiz zu sehen.
Am Sonntag, 06.04., 04.05., 01.06. und 22.06.2014, führt die Ausstellungskuratorin Dr. Ulrike Niederhofer jeweils um 15:30 Uhr durch die Präsentation in der Städtischen Galerie.
Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Überlingen und des Kreiskulturamts Bodensee in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Galerie Fähnle e.V. Sie wird gefördert durch OEW, Sparkasse Bodensee und Bürgersinn Überlingen e. V.
Unter dem Titel „Hans Fähnle (1903-68). Überlingen – Landschaft am See“ zeigt die Galerie Fähnle (Goldbacher Str. 70, Überlingen. Geöffnet Samstag und Sonntag 14:00-17:00 Uhr) zeitgleich Landschaften von Hans Fähnle, die er in der unmittelbaren Umgebung seines Elternhauses in der Goldbacher Straße gemalt hat.