Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
Susanne Reizlein arbeitet in ihren Rauminstallationen mit Projektionen, Objekten und
Performance-Elementen. Motive der 2013 im Hamburger Gängeviertel realisierten
Rauminstallation mit Videoprojektion „Von oben" sind Menschen, die auf dem Boden liegen.
Bis zu sechs Personen bewegen sich einmal ganz minimal, fast unmerklich, dann wieder ausufernd, abrupt. Die Körper ruckeln sich zurecht, suchen die richtige Schlafstellung – das Zucken, wenn der Schlaf kommt. Bei „es" handelt es sich um eine Rauminstallation von 2006 mit zwanzig luft- und wassergefüllten Luftballons in der Halle einer ehemaligen Gießerei. Berührt man einen der Ballons, beginnen die benachbarten Ballons
mitzuschwingen, da die Aufhängungen miteinander verbunden sind. Bewegt sich eine Person durch das Ballonfeld, zieht ihr Luftzug einen Ballon nach dem anderen mit sich – das gesamte Feld gerät in Schwingung. Die Installation ist in Zusammenarbeit mit dem Performer Thorsten Bruhn entstanden.
„For the time being” wurde speziell für den Ausstellungsraum n23 konzipiert. In der Arbeit
geht es um Entschleunigung, um das Subtile, das Unterbewusste und darum, wie wir unseren Körper innerhalb eines Raumes spüren. So erschließt sich ihre Installation den BetrachterInnen erst nach und nach, indem kleine Veränderungen in den Videoprojektionen oder Geräusche die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Preview Work in Progress: Samstag 07. Februar 2015 von 16-19 Uhr