Frauen in Krieg und Frieden  15 - 45 - 15 Ausstellung Bonn
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Ausstellung: 19.04.2015 - 01.11.2015

Künstler: Marlies Obier, Brigitte Dannehl, Käthe Kollwitz, Daniela Flörsheim, Mariola M. Hornung, Mo Kleinen, Erika J. Lomberg, Conny Müscher, Ulrike Oeter, Monika Altrock-Lutterjohann, Martina Auweiler-Gewaltig, Mary Bauermeister, Jan Bee Brown, Ursula Groten, Regina Hellwig-Schmid, Renate Hochscheid, Mally Khorasantchi, Heidi Kuhn, Heide Pawelzik, Barbara Riege, Angelina Androvic Gradisnik, Dagmar von Beschwitz-Both, Gi Brenig, Tremezza von Brentano, Lilija Dinere, Barbara Duisberg, Ulrika Eller-Rüter, Cornelia Enax/Catherine de Rosa, Margareta Eppendorf, Charlotte Esch, Sibylle Feucht, Petra Genster, Margit Goeltzer, Firouzeh Görgen-Ossouli, Agii Gosse, Wendy Hack, Eva Horstick-Schmitt, Šejla Kameric, Barbara Lorenz Höfer, Mara Loytved-Hardegg, MAMU, Martine Metzing-Peyre, Sandra Ney, Brunhilde Odenkirchen, Maria Pudelko-Stettler/Kari Stettler, Ulrike Reutlinger, Tina Schwichtenberg, Ellen Sinzig, Biggi Slongo, Katherina Sommer, Tanya Ury, Violetta Vollrath, Dörte Wehmeyer, Gisela Weimann, Antjie Winkler-Sueße, Ulla Maria Zenner

Veranstalter & Ort:
Museum Frauenmuseum Bonn
53111 Bonn
Im Krausfeld 10

Das Bonner Frauenmuseum widersetzt sich dem Trend des bisherigen Ausstellungsreigens zum Ersten Weltkrieg und stellt erstmalig die Aktivitäten von Frauen für und gegen den Krieg in den Mittelpunkt einer Ausstellung (19.4. bis 1.11.2015). Die Kuratorinnen Bettina Bab (Historie) und Marianne Pitzen (Kunst) wählen als Anlass das Jahr 2015, denn vor genau 100 Jahren fand die Internationale Friedenskonferenz sozialistischer Frauen von Bern und der Internationale Frauenfriedenskongress bürgerlicher Frauenrechtlerinnen in Den Haag statt. Mehr als 1000 Repräsentantinnen aus zwölf Staaten nahmen 1915 viele Hürden und polizeiliche Schikanen in Kauf, um gemeinsam über Wege zum Frieden zu diskutieren und Resolutionen zu verfassen. Dieses Engagement von Frauen ist heute in Vergessenheit geraten, wenn über den Ersten Weltkrieg gesprochen wird.

Durch die Werke der Künstlerinnen und das Veranstaltungsprogramm werden die Auswirkungen von Kriegen bis in die heutige Zeit thematisiert. So zeigt die Künstlerinnengruppe „Trümmerfrauen“ Arbeiten zur Zeit nach 1945. Homa Emami präsentiert als „Heimatlose“ ein „Labor der Zeichen und Dinge“ zur aktuellen Krisensituation 2015 im Iran. Marlen Seubert zeigt mit „Projektfläche Haut“ zeitübergreifend die existentielle Bedrohung der Frauen durch Krieg und Gewalt.

Ausstellungsparcour:
EG:
Aktivitäten der Frauen für den Frieden; Bertha von Suttner (c/o Dr. Marlies Obier)

1.OG:
Aktivitäten der Frauen im Krieg und Frieden 15 - 45 - 15 (Kriegshistorie, soziologisch-psychologischer Exkurs, römische Trophäen-Münzen und Kunst)

2. OG:
ab 10.05.2015 – 14.06.2015
Trümmerfrauen. Aus der Spur. Skulpturen und Installationen (Ateliergemeinschaft Schloss Senden: Andrea Gawaz, Francis Mesenhöller, Andrea Terfort, Uta Krüger-Naumann, Annedore Richter und Helga Vissers)

21.06.2015 – 16.08.2015
Homa Emami – Im Labor der Zeichen und Dinge

23.08.2015 – 11.10.2015
Marlen Seubert – Projektionsfläche H a u t

18.10.2015 – 1.11.2015
Künstlerinnen aus dem Blue Roof Museum of Chengdu

Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Filmvorführungen, Diskussion, Theaterstücke, Schul- und Kinderprogramm etc. ist geplant. Jeden Sonntag öffentliche Führungen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

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