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Die Absolventen der Düsseldorfer Akademie bilden einen Schwerpunkt im Repertoire der Art Galerie 7. So sind sie auch in dieser Ausstellung wieder zahlreich vertreten und präsentieren uns eine große Bandbreite der gegenständlichen und figurativen Malerei.
Joanna Jesse, Sala Lieber, Marina Sailer und Friederike Vahlbruch studierten alle an der renommierten Akademie, bei namhaften Professoren, deren Meisterschüler sie sind. Dabei arbeiten die Künstlerinnen jeweils in ihrem ganz eigenen Kosmos des künstlerischen Ausdrucks. Während Friederike Vahlbruch die Welt verdreht, auf den Kopf stellt und surreale Szenerien in neuer poppiger Farbigkeit entwirft, schafft Marina Sailer flimmernde Werke zwischen Traum und Realität, unwirklich schön und doch in nachdenklich melancholischer Art und Weise. Sala Lieber hingegen verarbeitet ihren Bezug zur barocken Ästhetik, Antiquitäten und den Kuriositäten eines Naturkundemuseums, wie Fabelwesen und Tierschönheiten, die den Betrachter verzaubern und in ihrer Malerei eine neue Aktualität gewinnen. Joanna Jesse bewegt sich an der Schnittstelle zur Fotographie. Durch die fotorealistische Malerei in Schwarz-Weiß lässt sie Kindheitserinnerungen wach werden, flüchtige Momente der Kinder im Spiel, natürlich und unbefangen. Die Möglichkeiten der Darstellung in einem Spannungsfeld zwischen Malerei und Fotografie werden nicht zuletzt durch die City Interpretationen von Verena Guther und den People Beobachtungen von Kirsten van den Bogaard thematisiert. Während Verena Guther die beiden Medien in Collagen kombiniert, lässt Kirsten van den Bogaard Malerei und Fotografie vermeintlich verschmelzen und macht diese Fusion zum Thema ihrer Arbeit. Street Life Beobachtungen zufälliger Augenblicke, täuschen Fotographie auf glänzendem Metall vor, zeigen sich bei näherer Betrachtung des Beobachters doch als sorgfältig gearbeitete fotorealistische Malerei.