Ausstellung Museum Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum - Zentrum Internationale Skulptur
Christian Keinstar (*1975 in Dirschau, Polen) ist ein mehr als ungewöhnlicher Bildhauer, der mit seinen Projekten, Performances und Istallationen die verblüffendsten Materialitäten, Effekte und Ereignisse erzeugt. Da leuchten schon einmal aus Betonteilen glühende Eisen hervor, da lässt er blutrotes Löschwasser in die Wüste von Nevada versprühen, erzeugt ein räumlich-akustisches Szenario in einem Transportcontainer oder setzt Objekte unter Spannung. Keinstar entlockt jedoch auch genuin bildhauerischen Verfahren wie dem Modellieren, Formen und dem Gießen neue Möglichkeiten, wie z.B. eine bizarr deformierte Industrie-Gotik.
Als Stipendiat der innogy Stiftung wurde er deshalb eingeladen, im Rahmen der Ausstellungsreihe "Sculpture 21st" für die dreiseitig verglaste Nordhalle eine umfassende Präsentation zu entwickeln, in deren Zentrum jenes Projekt sthet, das er iein Jahr lang im Rahmen des Stipendiums realisiert hat und das einen existenziellen Metallguss in ungeahnter Weise umsetzt. Mehr sei noch nicht verraten.
Gefördert durch die innogy Stiftung
Abbildung: Christian Keinstar, Piece of Evidence, 2015, (c) Christian Keinstar
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