Ausstellung Galerie Galerie Peter Zimmermann
Die Galerie Peter Zimmermann zeigt vom 29. April bis zum 27. Mai 2017 Arbeiten des Künstlers Klaus Staudt aus den Jahren 1960 bis heute.
Klaus Staudt ist ein Vertreter der geometrischen Abstraktion und in seinem Stil geradezu unverwechselbar.
Er gehört seit Jahrzehnten zu den führenden Künstlern der konstruktiv-konkreten Kunst in Deutschland.
Bereits als Student schloss er sich der internationalen Künstlergruppe der ‚nouvelle tendence’ an, die sich als Gegenbewegung zur ‚art informel’ und deren bewusst formlosen und spontanen Arbeiten verstand.
Die Arbeiten von Klaus Staudt unterliegen einem geometrisch-systematischen Denken und entstehen aus einfachen Grundformen.
Die klare Bildform der konstruktivistischen Abstraktion wird durch die Vielzahl der gleichförmigen, aber unterschiedlich angelegten Klötzchen und einer daraus resultierenden visuellen Mehrdeutigkeit erweitert. Das zunächst simpel erscheinende Konstruktionsprinzip in Staudts Arbeiten ändert sich, sobald der Betrachter seine Perspektive verändert. Neue Räume entstehen, zunächst statisch erscheinende Anordnungen und Linien werden dynamisch.
Insbesondere seine freistehenden Objekte, in denen die einzelnen Elemente gerazu schweben, lassen den Betrachter das Konstruktionsprinzip des Künstlers nur schwer durchschauen.
Im Gesamtwerk seiner seit Mitte der 60er Jahre entstehenden Raum-Schatten-Reliefs dominiert die Farbe Weiß, welche den externen Faktoren wie Licht und Schatten zu einzigartigen Bildräumen verhilft.
Jedoch umfasst seine Oevre auch farbige Arbeiten. Die Klötzchen wirken bemalt, dennoch sind es wiederum weiße, seriell angeordnete Elemente, die der Künstler hinter farbige Plexiglasplatten setzt.
Die Ausstellung präsentiert einen Überblick der Arbeiten des Künstlers von 1970 bis heute.
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