The Helsinki School - The Nature of Being Ausstellung Berlin
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Ausstellung: 27.06.2020 - 05.09.2020

Künstler: Elina Brotherus, Ulla Jokisalo, Sanna Kannisto, Sandra Kantanen, Eeva Karhu, Janne Lehtinen, Ville Lenkkeri, Anni Leppälä, Riitta Päiväläinen, Jyrki Parantainen, Jorma Puranen, Jari Silomäki, Santeri Tuori

Veranstalter & Ort:
Galerie Persons Projects
10969 Berlin
Lindenstraße 34-35

Persons Projects | Helsinki School lädt herzlich zur Ausstellung von "The Helsinki School – The Nature of Being" ein. Die Gruppenausstellung findet in beiden Galerieräumen in der Lindenstraße 34 und 35 statt und wird von der aktuellen Publikation der Helsinki School Serie Vol. 6 beim Hatje Cantz Verlag begleitet werden.

Die Ausstellung konzentriert sich darauf, wie die ausgewählten KünstlerInnen der Helsinki School die Landschaft interpretieren in der sie leben, indem sie ihren inneren Kompass nutzen, der ihren Blick leitet und misst. Historisch gesehen ist die nordische Kultur von einer Kraft geprägt, die mit dem Wechsel der vier Jahreszeiten zusammenhängt. Jede dieser natürlichen Zeitabschnitte, sei es durch ihren Zorn oder Güte, hinterlässt beim Vergehen ihre Spuren und erinnert uns daran, wie zerbrechlich unser menschliches Dasein inmitten alledem ist.

Die Ausstellung erforscht die Natur der Landschaft, und konzeptualisiert sie aus der inneren Wahrnehmung heraus, auf Grundlage von eigenen Empfindungen. Mit anderen Worten: Wie Natur fernab der physischen Welt von Flora, Fauna und Sonnenschein mittels ihrer essenziellen Eigenschaften definiert und visualisiert wird. Dies offenbart sich vor allem in den Werken von Elina Brotherus, Ulla Jokisalo, Janne Lehtinen, Ville Lenkkeri, Anni Leppälä und Jari Silomäki, die Situationen kreieren, in denen die Bilder eine bestimmte Haltung oder einen emotionalen Zustand widerspiegeln, der auf gewisse Art und Weise auf uns alle übertragen werden kann. Andererseits legen Sanna Kannisto, Sandra Kantanen, Riitta Päiväläinen und Jorma Puranen ihren thematischen Fokus auf poetischere Interpretationen, bei denen sie natürliche Elemente benutzen, um Augenblicke der Selbstreflexion einzufangen, auf denen die Conditio Humana beruht. Dieser rote Faden zieht sich ebenso durch die Werke von Eeva Karhu, Jyrki Parantainen sowie Santeri Tuori – ihre Arbeiten bemessen den Lauf der Zeit und wie wir diese einfangen, überlagern und uns durch sie hindurchbewegen. Gemeinsam ist allen ausgewählten KünstlerInnen der abstrakte Ansatz, jene komplexen emotionalen Attribute fotografisch festzuhalten, die unser persönliches Wesen bestimmen.

Die parallel laufende Ausstellung "Frischer Wind aus dem Norden! Naturmotive in der Helsinki School" in der Kunsthalle St. Annen in Lübeck stellt einige der KünstlerInnen vor und kann bis zum 27. Juli 2020 besucht werden.

Der aktuelle Begleitband The Helsinki School. The Nature of Being, Vol. 6 stellt 25 verschiedene Ansätze vor, wie unsere Erinnerungen in einem Bild bemessen und definiert werden. Dabei wird der Frage nachgegangen, was das Wesen der Landschaft bedeutet, wenn der Blick von innen nach außen gerichtet wird.

Begleitend zur Ausstellung werden die neusten Monografien von Sanna Kannisto: Observing Eye 2020, Sandra Kantanen: More Landscapes 2019, Eeva Karhu: Polku / Path 2020, Anni Leppälä: Hyle / Curtain / Backdrop 2019 und Santeri Tuori: Time Is No Longer Round 2020, präsentiert werden.

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