56. Versteigerung Auktion Berlin
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Auktion: 27.04.2021 - 22.05.2021

Künstler: Gerhard Altenbourg, Theo Balden, Joseph Beuys, Manfred Böttcher, Joachim Böttcher, Hermann Glöckner, Hegenbarth, Bernhard Heisig, Edmund Kesting, Gero Künzel, Paul Kuhfuss, Harald Metzkes, Wolfgang Mattheuer, Arno Mohr, Horst Sagert, Willi Sitte, Werner Stötzer, Heinrich Tessmer, Hans Ticha, Werner Tübke, Horst Strempel,Max Uhlig, William Wauer und viele mehr....

Veranstalter & Ort:
Auktionshaus Ostdeutsche Kunstauktionen
10243 Berlin
Karl-Marx-Allee 123

Am 8. Mai 2021 wird die Frühlingssonne mit einer breit angelegten Auswahl an Werken der ostdeutschen Kunstszene um die Wette strahlen. Denn an diesem Tag reihen sich ab 13 Uhr wieder viele Highlights ostdeutschen Kunstschaffens in einer einzigen Auktion aneinander. Die Sammler und Liebhaber von Gemälden, Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen werden interessante Positionen in ihren jeweiligen Interessenbereichen vorfinden.

Der besondere Höhepunkt des Angebots ist ohne Zweifel das Ölbild „Liebespaar im Freien“ von Willi Sitte (1921-2013) aus dem Jahr 1965 (Taxe: 15000 Euro). Anlässlich des 100. Geburtstags des bekannten Hallenser Künstlers wird die Staatliche Galerie Moritzburg, Halle, ab Oktober 2021 eine große Retrospektive mit 250 Werken zeigen.

Eine wahre Rarität dürfte das Aquarell „Katze“ des zur „verschollenen Generation“ zählenden Pol Cassel (1892-1945, i. e. Paul Ernst Karl Cassel) sein, das unter Passepartout montiert und hochwertig gerahmt angeboten wird (Taxe: 3500 Euro). Arbeiten des in München geborenen und in der Kriegsgefangenschaft verstorbenen Künstlers sind äußerst selten im Handel!

Seinem Motto „Die Malerei, wie ich sie verstehe, muss Poesie sein.“ wird der Dresdner Künstler Hans Jüchser (1894-1977) mit seinem Ölbild „Stilleben mit grünem Glas“ (Taxe: 6800 Euro) vollends gerecht. Die anmutige Komposition mit leuchtend gelber Frucht ist ein typisches Beispiel der Dresdner Malschule.

Besondere Stellung erhält Dresden auch durch den Avantgardekünstler Edmund Kesting (1892-1970). Drei Arbeiten warten auf neue Besitzer. Unter anderem die mit Graphit, farbigen Filzstiften und Kugelschreiber gefertigte Zeichnung „Drei bewegte Bäume“ (Taxe: 1400 Euro) und der vom Künstler auf dünnem Seidenpapier selbst abgeriebene Linolschnitt „In Dalmatien“ (Taxe: 950 Euro) aus dem Jahr 1925.

Mit Max Uhlig ist ein weiterer Dresdner Künstler vertreten. Neben zehn Druckgrafiken wird die 1989 mit farbigen Pastellkreiden gefertigte Zeichnung „Landschaft mit Pappel“ (Taxe: 900 Euro) angeboten.

Zu den bekanntesten Leipziger Künstlern gehört Wolfgang Mattheuer (1927-2004), von dem auf der Frühjahrsauktion vier Ende der 1970er Jahre entstandene, großformatige Holzschnitte verkauft werden: „Hin ist er“ (Taxe: 800 Euro), „Gewitter vor Schöneck“ (Taxe: 750 Euro), „Friedhof“ (Taxe: 700 Euro) und „Selbst“ (Taxe: 700 Euro).

Der prominenteste Vertreter der sogenannten „Berliner Schule“, Harald Metzkes, ist durch ein breites Angebot präsent, aus dem eine Arbeit aus dem Jahr 2017 hervorzuheben ist: Das Ölbild „Vier Bälle, acht Spieler“ (Taxe: 5000 Euro) besitzt einen besonders malerischen Klang durch die tonige Farbpalette und eine locker fröhliche Komposition.

Auch von dem bekannten Berliner Künstler Walter Womacka (1925-2010) werden mehrere Arbeiten angeboten. Besonders zu erwähnen sind die aus dem Jahr 1998 stammenden kleinformatigen Ölbilder „Granatäpfel“ (Taxe: 2000 Euro) und „Birne mit fliegendem Paar“ (Taxe: 1400 Euro).

Einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer der Gegenwart, Wieland Förster, ist auf der Auktion gleich mit zwei Bronze-Skulpturen vertreten: „Idol II“ (Taxe: 2500 Euro) und „Torsiertes Liebespaar“ (Taxe: 2600 Euro).

Manfred Böttcher (1933-2001), dem Ostdeutsche Kunstauktionen schon einige Ausstellungen widmete, gehörte zu den begabtesten Berliner Malern. Die Anfang der 1980er Jahre entstandenen Ölbilder „Rummelzelte“ (Taxe: 1700) und „Gasometer“ (Taxe: 1600 Euro) unterstreichen dies eindrucksvoll. Zwei erstklassige Malereien in warmen erdigen Tönen!

Der bis 1990 ebenfalls in Berlin beheimatete und als Buchillustrator bekannt gewordene Hans Ticha ist neben verschiedenen Zeichnungen und Druckgrafiken mit zwei im Jahr 2010 entstandenen Ölmalereien auf Leinwand gelistet: „Fetisch-Club“ (Taxe: 5500 Euro) und „Begegnung“ (Taxe: 5200 Euro).

Aus dem Auktionsangebot herauszuheben sind auch die zwei Holzschnitte von Conrad Felixmüller (1897-1977) aus der Mappe „Holzschnitte“ des Felix Stiemer-Verlag: „Lazarett“ (Taxe: 700 Euro) aus dem Jahr 1917 und „Selbstporträt“ (Taxe: 500 Euro) aus dem Jahr 1918. Zwei kraftvolle Arbeiten in der typischen Handschrift des Künstlers.

Besondere Aufmerksamkeit verdient das Angebot der Graphikmappen und Künstlerbücher, das allen Besuchern der Vorbesichtigung empfohlen sei.

Die angebotenen Arbeiten können vom 27. April bis zum 6. Mai 2021 in der Dependance der Ostdeutsche Kunstauktionen – in der Galerie Kuchling, Karl-Marz-Allee 123 im Berliner Bezirk Friedrichshain – besichtigt werden. Der Auktionskatalog ist unter ostdeutsche-kunstauktionen.net verfügbar. Auf Wunsch wird dieser auch als gedrucktes Exemplar verschickt.

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