LEBENDIGKEIT UND ABSTRAKTION: AN DER WAND LIEGT DER RAUM GEFALTET + VERSTÄRKER 34 Ausstellung Berlin
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Ausstellung: 10.04.2022 - 25.09.2022

Künstler: MAX FRINTROP und GEROLD MILLER

Veranstalter & Ort:
Museum Mies van der Rohe Haus
13053 Berlin
Oberseestraße 60

Die Inspiration der zeitgenössischen Künstler/innen durch die Frühmoderne, den Konstruktivismus und vom Bauhaus ist genial:

MAX FRINTROP - AN DER WAND LIEGT DER RAUM GEFALTET
Eigens für die Ausstellung im Mies van der Rohe Haus hat der Düsseldorfer Maler Max Frintrop (*1982) EINE REIHE GROSSFORMATIGER GEMÄLDE (12 Werke) GESCHAFFEN. Diese werden in der Schau kombiniert mit kleineren vom russischen Konstruktivismus inspirierten Reliefs. Lebendiges wird in Abstraktes geführt und umgekehrt. Weiche Pinselstriche beruhen auf einer geometrisch-abstrakten Sprache. Beim Malen geht Frintrop planvoll und sensibel vor, deutet Räume an, wenn er gedachte Linien, Flächen und Tiefen übereinander lagert. Frintrops malerische Geste, aufgetragen auf am Boden liegende Leinwände, ist ein ständiges Spielen mit Schärfe und Unschärfe, lösen sich in ihr doch scheinbar formale Strukturen plötzlich ins Fluide auf. So entfalten die Gemälde eine erstaunliche Tiefenwirkung, ganz so, als könne man durch die Leinwand wie durch ein Fenster hindurchblicken auf eine zwischen Ordnung und Entfesselung oszillierende Welt. Die Ausstellung ist gleichsam eine Hommage an die Architektur des Gebäudes, dessen fließende und sich nach dem Garten hin öffnende Räume. Von 2003 bis 2009 studierte Max Frintrop Freie Kunst/Malerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Albert Oehlen. Frintrop LEBT UND ARBEITET IN DÜSSELDORF. https://www.maxfrintrop.com/

GEROLD MILLER - VERSTÄRKER 34
Mit der Serie Verstärker realisiert Gerold Miller (*1961) seit 2016 freistehende Skulpturen. Diese fest auf dem Boden ruhenden Körper sind auf ihre Höhe, Breite und Tiefe reduziert und visualisieren so die Grundbedingungen von Skulptur: Material, Masse und Dimension. Die charakteristische formale Klarheit öffnet sie der Unendlichkeit des Raums, lotet dessen imaginäre Grenzen aus. Ihre Eindeutigkeit, ihre variierenden Dimensionen und materiellen Beschaffenheiten verleihen den Verstärkern eine ausgeprägte körperliche wie auch sinnliche Präsenz. Die reflektierenden Körper der aus Metall hergestellten Skulpturen lassen überraschende optische Eindrücke entstehen, in denen sich Boden, Decke, gegenüberliegende Wände oder auch Außenräume auf irritierende Weise miteinander verbinden und den Raum nahezu labyrinthisch neu ordnen. Sie involvieren den zufälligen Betrachter über ihre spiegelnden Oberflächen in diesen Vorgang und lassen ihn dabei für einen flüchtigen Moment zum Akteur werden. Miller, dessen Werk Skulptur, Malerei und Architektur umfasst, LEBT UND ARBEITET IN BERLIN und Pistoia. Gerold Miller geboren 1961 in Altshausen ist ein deutscher Objekt- und Installationskünstler. Minimalist Miller arbeitet im Grenzbereich von Skulptur, Malerei und Architektur. Er studierte von 1984 bis 1989 Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Jürgen Brodwolf. Von 1989 bis 1992 erhielt er ein Atelierstipendium des Landes Baden-Württemberg. 1990 folgten Stipendien der Kunststiftung Baden-Württemberg und des DAAD für Chicago. 1991 verbrachte er einen Arbeitsaufenthalt in Chicago und New York City. 1994 erhielt er ein Stipendium Cité Internationale des Arts Paris. Einen weiteren Arbeitsaufenthalt verbrachte er 1998 im Miedzynarodwe Sztuki in Poznań (Polen). 1999 war er Artist in residence, Artspace Sydney. https://geroldmiller.de/
Demnächst (29. April 22, zur Art Week) bekommt er seine erste Einzelausstellung in der Galerie Wentrup. Derzeit hat Herr Miller sogar eine Gruppenausstellung in der Kunsthalle Hamburg: https://www.hamburger-kunsthalle.de/ausstellungen/something-new-something-old-something-desired (18.02.22-18.02.24). Sehr tolle Miller-Kunstwerke-Anblicke: https://wentrupgallery.com/en/artists/gerold-miller/works

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