Ausstellung Galerie Frankfurter Westend Galerie
Datum: 06.02.2026 - 13.03.2026
Künstler: Rosella Barbante, Marco Casentini, Raffaele Cioffi, Joachim Czichon, Leonardo Gambini, Andrea Hess, Paolo Iachetti, Arthur Kostner, Luca Lombardi, Elio Mariucci, Elisa Nepote, Mattia Noal, Sandi Renko, Silvia Rosa, Manuela Toselli, Sandro Vadim, Fabio Valenti
Veranstalter & Ort:
Galerie Frankfurter Westend Galerie
60325 Frankfurt-M
Arndtstrasse 12
Zum Auftakt des Jubiläumsjahres 2026
Resonanz beschreibt ein Schwingen, ein Antworten, ein Weitertragen von Impulsen über Zeit, Raum und Material hinweg. In der gleichnamigen Ausstellung der Frankfurter Westend Galerie wird dieser Begriff zum Leitmotiv für eine vielstimmige Begegnung zeitgenössischer Positionen aus Malerei, Zeichnung und Skulptur.
Die Ausstellung Resonanzen, die am 6. Februar eröffnet wird, bildet den Auftakt des Jubiläumsjahres: 60 Jahre zeitgenössische Kunst im deutsch-italienischen Kontext. Seit 1966 zeigt die Frankfurter Westend Galerie Künstlerinnen und Künstler aus Italien oder mit Bezug zu Italien. Bei den ausgestellten Werken handelt es sich um aktuelle Positionen, die die Geschichte der Galerie weiterschreiben, historische Impulse neu entfalten, verschieben, aufbrechen und in gegenwärtige Fragestellungen überführen: Malerei, Zeichnung und Skulptur als lebendiger Resonanzraum.
Die unterschiedlichen Medien Leinwand, Papier, Seide, Stoff, Acrylglas und Kunststoff fungieren als Resonanzkörper für Farbe, Linie, Material und Raum. Neue Arbeiten von Leonardo Gambini, Mattia Noal, Eliana Petrizzi und Manuela Toselli und viele mehr werden zu sehen sein. In der Gegenüberstellung der Werke entstehen visuelle Spannungen, Übereinstimmungen und Dialoge zwischen Generationen, Haltungen und formalen Ansätzen.
Nicht zuletzt bezieht sich der Begriff der Resonanz aber auch auf das Publikum. Bedeutung entsteht in der Wahrnehmung, im inneren Mitschwingen, im individuellen Lesen der Arbeiten. Die Werke fordern eine aktive Betrachtung und öffnen Räume für eigene Assoziationen.
So verweist Resonanzen zugleich zurück und nach vorn: auf die Wurzeln und auf das Fortwirken künstlerischer Traditionen. Die Ausstellung macht sichtbar, wie Kunst in Schwingung bleibt – im Austausch mit ihrer Geschichte, ihrer Gegenwart und denjenigen, die ihr begegnen.
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