artinfo24
Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
Ausstellung

Roham Fayazi - Neue Bilder – Ausstellung in Berlin

Roham Fayazi - Neue Bilder
Roham Fayazi wurde am 25.9.1979 in Teheran (Iran) geboren. Schon sehr früh widmete er sich der Malerei. Im Alter von 12 Jahren begann er bei Puya Aryan Poor und Mostafa Daschti sein Studium. Puya Aryan Poor lehrt seit 1998 an der Azad Universität in Teheran und hat an vielen Ausstellungen, vor allem in den USA, teilgenommen.
Nach dem Abitur vertiefte Roham Fayazi seine künstlerische Ausbildung. In den Jahren 1998 und 1999 lernte er bei der Malerin Bahar Behbahani abstrakte Malerei, von 1999 bis 2003 war Ahmad Vakili sein Lehrer, der bekannt für seinen Unterricht ist. Dazu Roham Fayazi: „Bei Vakili machte ich die klassische akademische Ausbildung der figurativen Malerei und Zeichnungen, und lernte, wie man mit Malerei kommuniziert. Er ist sicher der wichtigste Einfluss für meine Malerei gewesen. … Eine Zeitlang war ich auch sein Assistent.” Seit 1990 lehrt Ahmad Vakili an der Azad Universität und an der Universität der Künste in Teheran. Schließlich erlernte Roham Fayazi bei Ahmad Aminnazar verschiedene Kunstdrucktechniken.
Im Jahr 2003 gewann Roham Fayazi ein Stipendium für die Akademie der schönen Künste in Jerevan (Armenien). Dort traf er auf Sarkis Hamalbashian, der als bedeutendster armenischer Künstler nach dem Fall des Sowjetreiches gilt. 2005 wurde er als Stipendiat nach Rom an die Akademie der schönen Künste eingeladen.
Bereits als junger Künstler konnte sich Roham Fayazi bei Ausstellungen profilieren. Im Jahr 2003 wurden 12 seiner Gemälde in der Galerie „Kamal Behzad“ (Teheran) in der Gruppenausstellung „Ein Blick auf die Natur“ gezeigt. Im selben Jahr wurden in der Galerie "Banafesche", ebenfalls in Teheran, einige seiner Drucke ausgestellt.
Während seines Stipendiats in Rom nahm er an weiteren Ausstellungen teil, z.B. in der Galeria Vertecchi (Gruppenausstellung, Frühjahr 2006) und in der Galerie Margutta (Einzelausstellung, Oktober 2006). Die Ausstellung in der Galerie Margutta lief unter dem Titel „La Donna“ („Die Frau“) und zeigte Portraits in Öl.
Die Interessen von Roham Fayazi sind vielseitig. Er beschäftigt sich neben Malerei und Druckkunst auch mit dem Film. Von 1999 bis 2003 arbeitete er für das iranische Fernsehen (IRIB 1) als Kamera-, Schnitt-, und Regieassistent. Vornehmlich assistierte er bei politischen Dokumentarfilmen, z. B. über das Erdöl im Persischen Golf, über die Situation in den Baumwollfabriken im Iran, über das iranische Bankensystem, über die Umweltverschmutzung im Kaspischen Meer etc.
Seit 2005 dreht Roham Fayazi seine eigenen Kurzfilme, darunter „Selbstportrait“, „Familie“, „30. Juli“. Ende des gleichen Jahres lernte er Abbas Kiarostami während eines Workshops in Potenza/ Italien kennen. Daraus entwickelte sich eine herzliche und dialektische Beziehung (" Haiko", "Game", "Die Geschichte eines Tags", "Pileh").
Nach dieser Begegnung drehte er in der Akademie in Rom weitere Dokumentarfilme, so „Un Palazzo“ („Ein Wohnhaus“). Dieser Film wurde im Rahmen eines Kongresses für urbane Planung in Rom gezeigt. Im Sommer 2006 wurde sein Kurzfilm „The Play“ auf dem Workshop „Cinemadamare“ gezeigt, an dem Roham Fayazi selbst teilnahm.
Seit 2006 lebt und arbeitet Roham Fayazi in Berlin.

Weitere Ausstellungen 2008

ABORIGINAL ART - Australia
14.01.2008–30.08.2008
ABORIGINAL ART - Australia
Ivar Kaasik - Malerei
10.02.2008–15.06.2008
Ivar Kaasik - Malerei
HOMO SOLARIS HOMO LUNARIS
15.03.2008–31.03.2009
HOMO SOLARIS HOMO LUNARIS
Master Sculptors of Zimbabwe
15.03.2008–31.12.2009
Master Sculptors of Zimbabwe