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Übernahm die Fotografie seit ihren Anfängen vor rund 100 Jahren noch Aufgaben mit hohem Dokumentationsanspruch von der Malerei, die nun „frei“ davon, ihren Weg in die Moderne nahm, so kann sie sich heute selbst von Aufgaben des Abbildens dank digitaler Technik befreien und analog zur Malerei eigenständige abstrahierte Bildwerke schaffen.
Ist das noch Fotografie oder schon Malerei?
Ich nenne es DigitArt.
Selbstverständlich ist das kein zurück, sondern eine folgerichtige Weiterentwicklung der Fotografie, die eine neue Form der Kunst entstehen lässt.
Es sind Bilder, die ursprünglich auf fotografische Art, als zeitlicher und räumlicher Ausschnitt eines alltäglich Sehens und Erlebens entstanden. So werden im Nachhinein diese „Rohbilder“ mittels digitaler Technik und Bildbearbeitung zu neuen, eigenständigen Bildwerken verarbeitet.
Es entstanden Bilder, die sich auf ein hohes Maß von Abstraktion und Verallgemeinerung gründen, von beeindruckender Ausstrahlung sind und mit einer Farbigkeit, die oftmals den Reiz steigernd variiert.