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Prof. Wilhelm Rager, geboren 1941 in Vöcklamarkt, Oberösterreich. Gymnasium in Salzburg und Vöcklabruck, 1959 Matura in Vöcklabruck, anschließend Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Wien, Lehramtsprüfung für Deutsch und Englisch.
Von 1969 bis 2000 als AHS-Lehrer am Gymnasium Schärding am Inn tätig. Seit September 2000 im Ruhestand. Verheiratet mit der Malerin Sonja Krünes-Rager, zwei Kinder.
Neben der täglichen Arbeit im Bereich der Lyrik - Auseinandersetzung mit Erleben der Natur, aber auch meditative oder sich mit dem menschlichen Dasein im Allgemeinen beschäftigende Texte - intensives Engagement bei der Erforschung der Ur- und Frühgeschichte des Unteren Innviertels, in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt Wien (zum Beispiel Entdeckung der später ausgegrabenen römischen Villa in Antiesenhofen und zahlreicher ur- und frühgeschichtlicher Siedlungsgebiete).
Wilhelm Rager verwendet das Prospektionsmittel der Feldbegehung. Er begeht konsequent seitdie durchs Ackern offenen und durch Regen abgewaschenen Felder und liest die zum Vorschein kommenden Artefakte auf, aus denen Rückschlüsse auf die vor- und frühgeschichtliche Besiedlung des Raumes gezogen werden können. Die Ausstellung zeigt Objekte aus der durch dieses Weise zustanden gekommenen, umfangreichen Sammlung, von denen viele erst kürzlich intensiv wissenschaftlich (Dr. Christine Neugebauer-Maresch) untersucht worden sind.
Enge Zusammenarbeit mit dem Heimathaus Schärding, dem ältesten in Oberösterreich