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Bernhard Apfel (geb. 1947, Oberbayern)
ist ein Unzeitgemäßer, einer, der sich nicht beeindrucken lässt von einer vorherrschenden Doktrin, die dem Künstler abverlangt, das Universum stets neu zu erfinden. Er ist Traditionalist und arbeitet mit Holz. Seine Geschöpfe sind von einer poetischen Ausdruckskraft, die alle menschlichen Regungen umfasst und gleichzeitig in ein Maß übersteigert, das von extremer Tragik bis hin zu den feinsten Nuancen des Komischen reicht. Ein Humor, der in seiner exaltierten Ernsthaftigkeit immer hintergründig bleibt.
Es scheint keinen Ausweg für die menschliche Existenz zu geben, sie ist gefangen im großen Welttheater des Lebens. Seine Gestalten scheinen in ihrer Mimik und Gestik für einen Moment lang eingefroren im immerwährenden Spiel
Er ist ein Bilderfinder und darin liegt seine innovative Kraft.