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Neben den laufenden Ausstellungen bietet die Alfred Kubin Galerie in Wernstein im heurigen Jahr eine zusätzliche Attraktion für alle Freunde von Kubin. Aus dem Leben und Schaffen Kubins werden viele, bislang nie gezeigte Artefakte in eigens gestalteten Räumen der Galerie präsentiert.
Es sind dies Fotografien von Kubin während seines Aufenthaltes in Zwickledt, solche seines Begräbnisses, sowie eine Vielzahl von Gegenständen aus seinem Leben und Umfeld. Dazu gehören private Familienalben, mit Zeichnungen versehene Briefe von Freunden Kubins, persönliche Gegenstände der Familie, Originalmanuskripte von Schriftstellern, Buchausgaben, Reden bei der Beerdigung des Künstlers, Porträtzeichnungen Kubins von seinem Hausarzt Dr. Beham und eine Video- und Audiopräsentation der letzten Lebensjahre des Meisters von Zwickledt. Die Vorfahren Kubins erschließt die Ahnentafel ab dem 18. Jahrhundert. Erhalten ist auch noch die „Bibel“, eine Abhandlung aus dem Sanskrit, die Kubin stets bei sich trug. Den Zeitpunkt seines Ablebens bestätigt der Totenschein Kubins, ebenfalls im Original .
Fotografien vom alten und ursprünglichen Kubinweg, den es nicht mehr gibt, ergänzen diese einmalige Präsentation, die ab 10. Mai (nur mit Führung) zugänglich ist, und vom Landeshauptmann OÖ, Dr. Josef Pühringer, eröffnet wird.
Grafische, hochwertige Arbeiten von Leipziger- und Bayreuther Künstlern zu Zeichnungen Kubins sind in einer Sonderausstellung ebenfalls ab 10.Mai in der Galerie in Wernstein zu besichtigen und zu erwerben („Märchenhaftes zu Kubin“). Zu den Werken spricht Dr. Peter Assmann, Direktor der OÖ Landesmuseen.
Abb: vbk Wien