Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
Ab dem 17. September zeigt die kulturreich
Galerie Hamburg eine Einzelausstellung des
jungen, aufstrebenden, in Berlin arbeitenden
Malers Philip von Mentzingen./
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Seine entleerten, gleichsam besinnlichen meist
groß-formatigen Landschaften und Portraits/
erzeugen in ihrer Reduktion eine Ambivalenz
aus Präsenz und Abwesenheit. Wie eingefroren
ziehen sich breit gefächerte Linien über
Mentzingens Leinwände und animieren eine
Stimmung, die seine Szenerien beschwörend
und fast schon melan-cholisch werden lassen./
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„Ungewöhnlich stark bindet Philip von
Mentzingen den Betrachter an seine Motive.
Ungewöhnlich klar strukturiert er den Raum,
eine offene Umgebung gibt den Fokus frei auf
eine Person, ein Objekt, das allmählich aus einer
kontemplativen Unschärfe heraus tritt.
Assoziationen werden allein durch die
malerische Kraft des Raumes geweckt,
beginnen, das Bild zu einem narrativen
Panoptikum zu verdichten. Die Erzählung scheint
für einen Moment still zu stehen. Emotionen sind
in ihrer Dynamik eingefroren und lauern doch im
Hintergrund./
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Animierte Melancholie nennt Mentzingen seine
Bildsprache. Einer visuellen Meditation gleich
verlaufen die groben Linien, gepaart mit dem
Bildobjekt, weiter in unsere Köpfe. Die
Einsamkeit oder Ungewissheit wird zum
wesentlichen Gefühlsträger, die Welt dabei durch
einen starken Moment ersetzt und vergessen
gemacht./
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Mentzingen beschäftigt also nicht so sehr die
gestische Fragmentierung oder die komplizierte
Abstraktion, die weitläufig die aktuelle Malerei zu
beherrschen scheint. Er ersetzt diese Parameter
mit Intuition, Klarheit und Effizienz, ohne dabei
den Blick auf die psychische Macht der
Erinnerung und dessen Ungreifbarkeit zu
verlieren. Seine Arbeiten beherbergen die
Unmöglichkeit der Fixierung des Moments, des
Weltinnenraums bereits in der malerischen
Struktur, die eine gleich bleibende Wirkung von
vorne herein auszuschleißen vermag./
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Jüngst stellte Mentzingen in der Galerie Ulf
Saupe in Berlin und bei Katz Contemporary in
Zürich u.a. mit Francesco Clemente und Alex
Katz aus. Mit Lonely Planet Boy startet der Maler
jetzt seine erste Schau in der Hansestadt.“
Uwe Goldenstein/
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Philip von Mentzingen, geboren 1976, Salzburg,
Österreich. Nach dem Besuch der „Escuela
Massanna de Bellas Artes“ in Barcelona,
Studium der Renaissance Techniken an der
„Angel Academy“ in Florenz. Studium Malerei
und Installationskunst bei Richard Clegg am
„Chelsea College of Art and Design“ in London.
Seit 2001 freischaffend tätig. Neben
Ausstellungen auf nationaler Ebene war er auf
Ausstellungen u.a. in Zürich, Malaga und County
Kerry, Irland vertreten. Philip von Mentzingen
lebt und arbeitet in Berlin./
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Ausstellungsdaten auf einen Blick:/
LONELY PLANET BOY – Malerei von Philip von
Mentzingen/
Ausstellungseröffnung: Do, 17. Sept. 2009, 19 h
./ Dauer: 18. Sept. – 17. Okt. 2009/
kulturreich Galerie Hamburg . Wexstraße 28 .
20355 Hamburg/
Öffnungszeiten: Mo- Fr 11–18 h, Do 11–20 h Sa
11-16 h/
Kuration: Uwe Goldenstein ./ Der Künstler ist
anwesend./
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Vertreten durch:/
kulturreich Galerie Hamburg./
www.kulturreich.de/
Galerie Ulf Saupe Berlin./
www.galeriesaupe.com/
Galerie Katz Contemporary Zürich./
www.katzcontemporary.com/
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Für Rückfragen:/
Miriam Wolf . kulturreich Galerie Hamburg./Tel.:
040. 75 36 86 61 . Mobil: 0174. 40 72 175/
miriam.wolf@kulturreich.de./ www.kulturreich.de
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