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Pünktlich, und in Analogie zum Auftakt der dunklen Jahreszeit, zeigt die Galerie Kramer Fine Art Arbeiten der Hamburger Maler Henrik Hold und Silke Silkeborg, die erstmals gemeinsam ausstellen. Beide Künstler malen mit dunklen Farben, wie tiefen Blautönen und Schwarz, so dass ihre Bilder auf den ersten Blick unheimlich oder gar beklemmend erscheinen mögen. Spätestens auf den zweiten Blick wird das routinierte Auge verunsichert. Denn während Silkeborg es versteht, die Vielfalt der Farben und abstrahierten Konturen nächtlicher Landschaft brillant herauszuarbeiten, gelingt es Hold in seinen heterogenen Bildkompositionen ganz mühelos, die Atmosphäre im Bild so zu verwandeln, dass es den Betrachter in das Bild zieht, wie vom Dunkel ins Licht. Nicht das reale Abbild einer Landschaft oder eines Interieurs steht im Fokus ihrer Arbeiten, sondern eine, das Auge allmählich in die Langsamkeit und Stille des Bildes hinein verführende Komposition. Darüber hinaus entbehrt das vermeintlich konkret dargestellte und die Vielfarbigkeit des Dunkels nicht einer klugen Symbolik, die den Betrachter letztlich immer wieder herausfordert und in seinen Bann zieht.