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Als Ausgangspunkt ihrer Arbeit nutzt Dorothea Goldschmidt das Potential künstlicher Welten,
um die Mittel von Verführung, Sein und Schein zu untersuchen. Dabei löst sie Bestandteile aus dem Gesamtzusammenhang heraus, isoliert sie, um sie schließlich in raumgreifenden Installationen wieder zur Synthese zu bringen.
Für ihre Präsentation im Ausstellungsraum n23 werden bestehende und neu konzipierte Arbeiten kombiniert. Den Schwerpunkt bilden Zeichnungen, die aus Untersuchungen des umliegenden Stadtviertels von n23 entstanden sind. Hier setzt
sich die Künstlerin mit der Bedeutung von Glanz und Licht, von schillernden Materialien und Oberflächen auseinander. In ihrer Zusammenstellung vereint sich ihr Interesse an
der Doppeldeutigkeit des Scheins: schillernde Materialien auf der einen und pure Illusion auf der anderen Seite.
Dorothea Goldschmidts Arbeitsweise elementar ist die prozesshafte Entwicklung der künstlerischen Arbeit als Teil des Werkprozesses. Bis zur Eröffnung wird ihr künstlerischer Prozess der Dynamik des Wandels unterliegen.