
Ort: galerie ak1 bis: 2012-03-17
Künstler: Die Allerbesten Künstler aus 2 Jahren unkonventioneller Galeriearbeit & Friends of the Gallery
Thema: Mit "the final show", einer best of-Auswahl der Ausstellungs-highlights + „friends of the gallery“ wird es ein letztes Mal möglich sein, diesen einzigartigen Ort in einem innenarchitektonisch wertvoll ausgestalteten Haus aus dem 17. Jahrhundert zu erleben. Das Allerbeste aus 2 Jahren unkonventioneller Galeriearbeit lädt zur Entdeckungsreise in den Sparten Installations-, Lichtkunst und Fotografie ein. Über mehrere Stockwerke werden alle Sinne gefordert sein, um den dargebotenen visuellen Irritationen zu folgen: Eine sich über die Treppe ergießende Wasserfallkaskade, weicher Waldboden, sich liebende Straßenlaternen oder ein raumgreifender Kronleuchter. Zudem werden die pulsierend farbigen Muster einer straßenzuggreifenden Projektion die Fassade des kurz vor dem Abriss stehenden Galeriegebäudes noch einmal gebührend erstrahlen lassen. Vernissage Freitag 16.03., 19.30 Uhr, ab 23 Uhr Konzert von Stullenheimer + DJ Set Finissage Samstag 17.03., 19.00 Uhr: zur Langen Nacht der Museen 23.30 bis 0.00 Uhr: Lichtinferno und Klangeskalation mit Kurt Laurenz Theinert (Visual Piano) und Axel Hanfreich (Sound) 0.30 bis 3.00 Uhr: DJ Set An diesen beiden Tagen wird auch der Rückblick "2 Jahre ak1" - eine Zusammenstellung aller Ausstellungsprojekte in Katalogform zum Subskriptionspreis erhältlich sein.
Ort: galerie ak1 bis: 2012-02-23
Künstler: Gökçe Baturay, Helmut Diet, Julia Herrmann, Manuel Krumrain, Jan Löchte, Katharina Schwarz, Peter Strehle
Thema: Die als experimentelles Gemeinschaftsprojekt konzipierte Ausstellung „Der Memory-Effekt“ spürt unter partizipatorisch-interaktiven Fragestellungen der Komplexität des menschlichen Gedächtnisses nach und widmet sich intensiv dem faszinierenden mentalen Phänomen des Erinnerns. Indem durch Jan Löchte eine raumgreifende, sich mit den architektonischen Gegebenheiten vor Ort auseinandersetzende Installation entsteht, in welche simultan die einzelnen gattungsüberschreitenden Exponate von sechs weiteren Stuttgarter KünstlerInnen als Versatzstücke von Erinnerung eingebettet sind, wird die Ausstellung zum vielschichtigen Gesamtkunstwerk erklärt. Dadurch gelingt es, einen tagtraumwandlerischen Erlebnisraum zu schaffen, der einerseits die Erweiterung des Erfahrungshorizontes des Rezipienten anstrebt, andererseits als Metapher für die individuelle Vergangenheitsbewältigung gedeutet werden kann. So dient die Gruppenschau als perfekte Projektionsfläche für das unbeschreibliche, unerklärbare und unverhoffte Eintreten von Erinnerungsschüben, die jedem, auch noch so rational veranlagten Menschen, von Zeit zu Zeit widerfahren. Die thematische, auf Reminiszenz setzende Herangehensweise passt zudem auf das den Ausstellungsort AK1 ereilte Schicksal, demzufolge dieser reich frequentierte Treffpunkt für Kunstinteressierte nur noch zeitlich befristet bespielbar ist. Die rege Ausstellungstätigkeit und die große (Gedächtnis-) Lücke, die der Verlust dieser einzigartig innenarchitektonisch gestalteten Kunstausstellungsräume im Hospitalviertel hinterlässt, sollen ein letztes Mal gewürdigt werde. Kuratierung: Corinna Steimel
Ort: galerie ak1 bis: 2011-12-15
Künstler: SpielZeugen
Thema: Donnerstag, 15. Dezember 2011, 20 Uhr Dorian Gray ist das Sinnbild des Schönen. Er vereint all’ die Eigenschaften, nach denen der moderne Mensch trachtet. Mit MARKE MENSCH// eröffnet das freie Ensemble SpielZeugen ein Experimentierfeld zum Thema Schönheit, in dem drei Schauspielerinnen und ein klassischer Musiker die Figur des Dorian Gray erspielen. Stückentwicklung frei nach Oscar Wilde. Eintrittskarten: 10 Eure, ermässigt 7 Euro Kartentelefon: 0163/6332564 Weitere Infos unter: www.galerie-ak1.de
Ort: galerie ak1 bis: 2011-11-27
Künstler: Jonas Braukmann
Thema: petit déjeuner - about to be eaten - mit kulinarischen Anlaufstationen Sonntag, 27.11.2011 - 11 bis 14 Uhr - galerie ak1 Eine Frühstücks-Raum-Installation mit vielen kleinen Zubereitungsstationen für Omelette, Toast, Pancakes, mit leckeren Zutaten, Miniaturgebäck und natürlich Prosecco und Cappuccino. Dazu Nahrungsanalysen zur Entwicklung der Esskultur in Deutschland. Unkostenbeitrag: 10.-€ Wir bitten um Anmeldung bis zum 25. November 2011 unter: info@galerie-ak1.de - Stichwort "about to be eaten".
Ort: galerie ak1 bis: 2011-11-21
Künstler: Begleitend zur Ausstellung "about to be eaten" von Jonas Braukmann.
Thema: Am 21.11.11 ab 19:30 Uhr 1 Teller Suppe unter dem Motto "gemeinsam zusammengetragen und eingelöffelt" in der Galerie ak1. !Einlas nur mit Zutaten zur Suppe oder einem Gedicht!
Ort: galerie ak1 bis: 2011-11-26
Künstler: Jonas Braukmann
Thema: Brot für die Augen Fotokünstler Jonas Braukmann hat über mehrere Jahre sein täglich‘ Brot in einem täglich‘ Bild dokumentiert. Nahezu 3000 Fotos zeigen knackige Würstchen, angefressene Schrippen, schlüpfrige Shakes und: immer wieder Nudeln. Eine üppige Bilderportion, die fundamentale Fragen berührt wie: "Ist die deutsche Küche tatsächlich so kontrastarm? und "Wer hätte gedacht, dass unsere Nahrung so ocker ist? Die im Teller-Stil geblitzte Schnappschusskulinarik macht hin und wieder froh, dass Zähne nicht sehen können. Und doch: Anders als hochgeföhnte Spaghetti Bolognese auf den bebilderten Speisekarten der Touristenrestaurants lockt Braukmanns Bilderbuffet den kulinarischen Voyeur mit Geschichten aus dem Hauptgang des Lebens. Dem frugalen Esstrieb hier folgt das gediegene Katerfrühstück dort, mit der opulenten Orgie als Sahnehäubchen. Das weckt mehr Emotionen, als das professionellste Hochglanz Food Styling. Indem sie vom Auge direkt in den Bauch fährt, macht uns die Ausstellung zu lustvollen Zeugen einer profanen Eucharistie, in der sich jenseits des Einzelbildes jemand zeigt, wie er is(s)t. Tipp: Herzhaft anschauen! Zur Vernissage kredenzt Wurstsack (www.wurstsack.de) eine kulinarische slow-food Performance. Ausstellungstext: Robert Rausch, http://www.robertrausch.de
Ort: galerie ak1 bis: 2011-10-30
Künstler: Marcel Mieth
Thema: Die Vernissage findet am 14. Oktober 2011 ab 19:30 Uhr in der galerie ak1 statt. Eine geschnittene Lebenslinie, ein Goldnugget, ein Bunkervogelhaus... In seiner Ausstellung „Luxury Vandalism” in der Galerie AK 1 richtet Marcel Mieth, sein Augenmerk auf alltägliche Gegebenheiten und Wertauffassungen. Durch deren Hinterfragung oder Herauslösung aus ihrem eigentlichen Kontext wird die Absurdität des Alltags auf kritische aber humorvolle Art und Weise transportiert. Religiöse, moralische, mythologische und abergläubische Werte werden in den unterschiedlichsten Installationen und performativen Aktionen von Marcel Mieth neu betrachtet. Seine poetische um mit Metaphern gespickte Bildsprache wirft Fragen nach der eigenen Existenz und deren Verortung auf. Marcel Mieth ist Absolvent der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und Meisterschüler bei Karin Sander. Seine Arbeiten vermeiden eine Festlegung auf einen Stil, sondern überraschen durch eine breite Medienpräferenz und eine kritisch analysierende und fragende Position.