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Seit 1957 lebt und arbeitet der in Damaskus geborene Maler Marwan in Berlin. Die intime Begegnung mit dem Anderen und sich selbst ist sein Thema. Mit seinen Figurationen regt er zum Nachdenken über die Flüchtigkeit des Lebens an. Köpfe werden in flimmernde Gesichtslandschaften aufgelöst. Alle Zweifel und Ängste werden im Fluss der Zeit an die Oberfläche des Daseins gespült. Unter prägnantem Pinselduktus, oft in gedeckter Farbigkeit, gehen Schicht für Schicht, Körper in Körper über. Sie verändern sich unmerklich, bleiben unfassbar und bis zum Ende offen.