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Ausstellung

huber.huber - "Des astrum" – Ausstellung in Zürich

huber.huber - "Des astrum"
Die HAUSERGALLERY freut sich, die
Einzelausstellung „des astrum“ von
huber.huber zu präsentieren.

„Das eigentlich charakteristische dieser Welt ist ihre
Vergänglichkeit.“ – Franz
Kafka

Das schöpferische Oeuvre von huber.huber umfasst
vielschichtige Motive sowie ein enormes Spektrum an
unterschiedlichen Techniken und Materialien. Sie
arbeiten mit Collagen, Zeichnungen, Fotografien,
Objekte und Installationen. Ihr Anliegen ist es den
Betrachter zum Nachdenken zu bewegen, sie suchen
nicht den lauten und schnellen Effekt. Ihre
tiefgründigen Kunstwerke thematisieren vor allem auf
mehreren Ebenen das ambivalente Verhältnis zwischen
Zivilisation und Natur. Sie greifen die Fragen auf, die
uns alle beschäftigen wie die Vergänglichkeit von
Mensch und Natur. Die Hoffnungen, die Ängste, der
Glaube, der Tod und das Scheitern der Menschheit
werden zum zentralen Thema. Auf den ersten Blick
erhaschen wir oft ruhige und recht harmlos wirkende
Inhalte, die dann bei längerer Betrachtung radikal
umkippen und schon fast zerstörerisch wirken. Sie
lassen sich dabei von der wahrscheinlich grössten
Herausforderung unseres Daseins inspirieren: Der
Angst vor dem Scheitern und unserem eigenen Ende.

Diese destruktive Kraft der Natur und dem Ende
zeigen sie auf eine sehr exemplarische Weise anhand
von Schwarzweissfotografien aus ihrer Serie „Small
Bodies I“. Als Grundlage dienen anonyme
schwarzweissfotografien, die auf Flohmärkten in New
York gefunden wurden. Sie zeigen meist ruhige,
idyllische Privataufnahmen von Familienfeiern, Urlaub,
Landschaften, Feuerwerken und Haustieren. Diese
Ruhe wird durch einen plötzlich auftauchenden
Meteorit oder Unglücksstern aufgebrochen und
zerstört. In weiteren Werken treten die Kräfte
der Natur gegeneinander an, hier frisst ein Vogel
einen Schmetterling oder eine Pferdeherde flüchtet vor
einem Schauer aus Schmetterlingsflügeln. Auch der
Kreislauf von Flora und Fauna ist endgültig. Das
Einzigartige dieser Werke liegt darin, dass sie just den
Moment vor der Zerstörung festhalten. Wir sehen das
Ende nicht, aber wir erblicken das näher kommende
Unheil, welches uns eine Vorahnung für das
Vergängliche erspüren lässt.

Die Zwillingsbrüder, Markus und Reto Huber (*1975),
arbeiten seit dem Abschluss ihrer Ausbildung an der
HGKZ 2005 zusammen unter dem Namen huber.huber.
Ihr Werk wurde in Einzel- und Gruppenausstellungen
im In- und Ausland gezeigt. Ihre Werke sind in
zahlreichen bedeutenden Sammlungen vertreten. 2005
erhielten sie ein Atelierstipendium der Stadt Zürich in
New York, 2006 gewannen sie den «Kulturpreis Julius
Baer», 2007 den Förderpreis der UBS Kulturstiftung,
2009 wurden sie für den renommierten Vordemberge-
Gildewart Preis vorgeschlagen. 2011 erschien im
Verlag Edition Patrick Frey „Universen“, eine 280seitige
Monografie in Form eines Künstlerbuches.

Weitere Ausstellungen 2013

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26.01.2013–16.03.2013
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28.03.2013–04.05.2013
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Isabelle Wenzel "10 seconds" Hauser Gallery
20.06.2013–27.07.2013
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Thomas Galler "The Sunset Series - Bright Star"
05.09.2013–12.10.2013
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