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Die Ausstellung Kameloparden in der Galerie nachtspeicher23 von Johanna Broziat, Marlies
Kuhn und Hua Yang zeigt drei medial unterschiedliche Positionen junger Künstler, deren
verbindende Elemente Farbe und Bewegung sind.
Eröffnung am 11. Oktober 2013 um 19h.
Öffnungszeiten während der Ausstellung:
Samstag und Sonntag 15 – 18 Uhr und nach Vereinbarung
„Marlies Kuhn hat, nach langjähriger Arbeit mit Ölfarben und einer strengen geometrisch- und farblichen Kompositionsweise, sich nun der Aquarelltechnik zugewandt. Dabei hat sie die formalen Erkenntnisse ihrer Kunst in diese neue Ausdrucksform ubertragen, fortentwickelt und geöffnet. Als umtriebige Kunstlerin stellt sie die Technik des Aquarells auf den Kopf und gibt ihren Arbeiten einen phantastischen Glanz, der nicht zu Ungunsten der Farb- und Formgestaltung ausfällt. Ihre sanfte und eigenwillige Verwendung von Farbigkeit fuhrt Marlies Kuhn in diese Technik uber. Die Farben sind erstaunlich transparent und luzid und schaffen geometrisierende Organismen.“ (Benjamin Voß)
In Johanna Broziats Arbeiten der letzten zwei Jahre geht es formal betrachtet um Wiederholungen und Variationen, oft in Form von modularen Systemen wie Anagrammen oder auseinander genommenen und neu kombinierten Zeichnungen und Objekten. Die Verbindung zwischen den Arbeiten ist also formal-inhaltlich. Ihre Themen findet sie an Orten der Bewegung und des Transits: Die transparente Architektur von Tankstellen, Treppenaufgängen oder Bahnsteigen tauchen abstrahiert in Objekten, Texten, Zeichnungen und Drucken wieder auf.
Hua Yang zeigt bewegte Bilder. In seinen Videoabeiten geht es um die Pekingoper mit ihren
farbenfrohen Maskierungen und ihrem artistischen Charakter, die ihn seit seiner Kindheit begleitet undgeprägt hat. Er beschäftigt sich mit den kulturellen Traditionen Chinas und dem Buddhismus. Im Medium Film sieht er die Möglichkeit einer Verbindung traditioneller chinesischer Kunst und den technischen
Möglichkeiten unserer Zeit.