Jonathan Meese Eklat zur Documenta in Kassel
Die Documenta hat ihren ersten kleinen Eklat und wer sonst als Jonathan Meese hätte diesen herbeiführen können. Anlass war eine Spiegel-Gesprächsrunde in der Kasseler Universität.

Manifest und die Diktatur der Kunst

In typische Meese-Manier verkündete er die Thesen seines Manifestes "Diktatur der Kunst" und beschimpfte Studenten sowie die Documenta-Leitung. Ein Zuhörer nahm es dann wohl doch zu wörtlich. Es flogen Gläser und es kam zu Handgreiflichkeiten. Das Publikum war eher belustigt von Meeses Auftritt. Auch Beleidigungen wie gegenüber Studenten:
"Hämorrhoiden im Arsch des Staates" oder seine Meinung zur dOCUMENTA (13) "ich-versauten Dünnpfiff" konnte die Zuhörer nicht vergraulen.

Jonathan Meese der heute zu den gefragtesten und gefeierten deutschen Künstler zählt, sorgte in jüngster Vergangenheit mit seinen verbalen Auftritten immer wieder für Aufsehen bis hin zum Eklat. Alles nur Show und Provokation?

Das Manifest zur "Diktatur der Kunst" kann man hier und hier nachlesen (PDF-Dateien). Einen Videoausschnitt (empfehlenswert) der gestrigen Spiegel-Gesprächsrunde mit Jonathan Meese jetzt hier:

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