Schaumgeboren und sagenumwoben – Schmuck aus Perlen  Ausstellung Muenchen
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Ausstellung: 26.10.2012 - 27.01.2013

Künstler: René Lalique,Paul Liénard, William Ruser, Sam Tho Duong, David Bielander

Veranstalter & Ort:
Galerie Goldmann PR
80538 Muenchen
Bruderstr. 5

Die geheimnisvolle Welt der Perlen –
Von zarter Schönheit, äußerst selten und unendlich kostbar

Vom 26. Oktober 2012 bis zum 27. Januar 2013 widmet sich das Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus dem Schmuck aus Perlen. An historischen wie aktuellen Beispielen zeigt die Ausstellung die Vielfalt und Kunstfertigkeit der Verwendung von Perlen im Schmuck, mit Leihgaben von Albion Art in Tokyo, dem Gulbenkian Museum in Lissabon, der Qatar Museums Authority in Doha oder Tiffany in New York. Besondere Glanzstücke sind Diademe aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die die Köpfe der Prinzessinnen von Württemberg, Hohenzollern-Sigmaringen oder der Tochter von Sissi zierten. Zu den besonderen Leihgaben zählen auch ein Anhänger aus dem Besitz von Jacqueline Kennedy Onassis und Ohrringe sowie ein Ring aus einer Privatsammlung, die einst die Schauspielerin Liz Taylor trug.

„Die Sammlung des Schmuckmuseums selbst umfasst zahlreiche qualitätvolle Perlenpreziosen. Im Rahmen dieser Ausstellung dürfen wir sie gemeinsam mit Prachtstücken ausgewählter Leihgeber präsentieren“, freut sich Museumsleiterin Cornelie Holzach.


Perlen – Sinnbild für Schönheit und Macht

Seit über 4.000 Jahren gelten Perlen als Symbole für Weiblichkeit, Schönheit, Luxus und Macht. Die Perser hielten sie für Tränen der Götter, die Römer stellten sie sich als aus dem Meer geboren vor. Von großer Anziehungskraft waren Perlen vor allem für Frauen – eine Faszination, die bis heute nicht nachgelassen hat. Zahlreiche Künstler, darunter Botticelli, Vermeer („Girl with a pearl earring“) oder Rembrandt, haben ihre Musen oder Damen aus Adel und Gesellschaft mit Perlen dargestellt. Filmdiven wie Marlene Dietrich und Audrey Hepburn (Breakfast at Tiffany’s) und Opernsängerinnen wie Maria Callas pflegten die Liebe zu den Perlen. Modeikonen wie Coco Chanel und Jacqueline Kennedy Onassis erhoben die Perlenkette zum stilbildenden Accessoire. Aber auch politische Leitfiguren wie die eiserne Lady Margaret Thatcher machten das Tragen von

Perlen zu Ihrem eigenen Stil. Ebenso präsent ist das Statussymbol Perle auf dem internationalen Kunstmarkt, wo die Schmuckstücke Liebhaber und Sammler, Auktionshäuser und Galeristen anziehen.

Die Ausstellung Schaumgeboren und sagenumwoben – Schmuck aus Perlen setzt sich mit dem Thema Perlen in der Geschichte auseinander. Eines der ältesten Exponate ist eine goldene Kette mit dem Bildnismedaillon eines byzantinischen Kaisers aus dem 6. Jahrhundert, die einst mit einer großen Anzahl von Perlen bestückt war. Große so genannte Barockperlen waren vor allem zur Zeit der Renaissance und des Barocks überaus begehrt. Ein Beispiel dafür ist ein zierlicher Jagdhundanhänger mit Gold und Email aus der Sammlung des Schmuckmuseums. Colliers mit großen runden Perlen waren aufgrund ihrer Seltenheit und Formvollendung sehr beliebt. Kombiniert mit Edelsteinen, finden sie sich in Medaillons, Broschen oder Anhängern. Prachtvolle Stücke dieser Art stammen beispielsweise von Chaumet oder Tiffany – so eine Brosche für die Weltausstellung 1889 in Paris, die seither zum ersten Mal wieder öffentlich zu sehen ist, oder ein Halsschmuck mit Vermont-Perlen.

Die Hinwendung zu Naturformen macht die Perle auch im Jugendstil zu einem wichtigen Schmuckelement. Exquisit sind zwei Diademe, von René Lalique aus der eigenen Sammlung und von Paul Liénard von der Qatar Museums Authority in Doha. Die Beliebtheit der Süßwasserperle seit den 1940er Jahren zeigt sich in einem von William Ruser entworfenen Ring, der Liz Taylor gehörte: eine große Zuchtperle, umgeben von Diamanten. Aus derselben Privatsammlung ist außerdem ein Paar Ohrringe aus Naturperlen von Bulgari aus dem Jahr 1972 zu sehen, das aus dem Besitz der Schauspielerin stammt.

Ob als Natur- oder als Zuchtperlen – auch in der zeitgenössischen Schmuckkunst haben sie ihren festen Platz. So kreiert der in Vietnam geborene und in Pforzheim lebende Schmuckkünstler Sam Tho Duong üppige Colliers aus kleinen Reiskornperlen, die an Naturphänomene wie Kristalle auf gefrorenen Ästen oder Früchten erinnern. Mit seiner Brosche „Perlsau“ greift der Schweizer David Bielander die biblische Redewendung „Ihr sollt Eure Perlen nicht vor die Säue werfen“ auf und gibt ihr eine schmucke Form.

Das Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus ist weltweit das einzige Museum, das sich ausschließlich der Geschichte der Schmuckkunst widmet. Rund 2.000 Exponate zeigen Schmuckkunst aus fünf Jahrtausenden, von vor- und frühgeschichtlichen Kulturen bis zum Schmuck der Gegenwart. Eine Abteilung des Museums ist der Geschichte der Stadt Pforzheim als Zentrum der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie gewidmet. Auch im Hinblick auf die Architektur ist das 1961 von Manfred Lehmbruck entworfene Reuchlinhaus, in dem sich das Schmuckmuseum befindet, ein Juwel. Im Oktober 2011 feierte das Schmuckmuseum Pforzheim das 50-jährige Bestehen des Hauses.

Weitere Informationen unter www.schmuckmuseum.de

Pressekontakt:
Bettina Georgiou
Bruderstrasse 5
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Fax: 089 211 164 19
E-Mail: bgeorgiou@goldmannpr.de

Museumskontakt
Schmuckmuseum Pforzheim
Isabel Schmidt-Mappes
Jahnstraße 42
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Fax: 07231/39-1441
E-Mail: isabel.schmidt-mappes@stadt-pforzheim.de


Rückantwort

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Schaumgeboren und sagenumwoben – Schmuck aus Perlen

Pressekonferenz am Donnerstag, 25. Oktober um 11.00 Uhr,

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 25. Oktober um 19.00 Uhr
im Schmuckmuseum Pforzheim, Jahnstraße 42


• Ich nehme an der Pressekonferenz am 25. Oktober um 11.00 Uhr teil
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• Ich werde zur Ausstellungseröffnung am 25. Oktober um 19.00 Uhr kommen
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• Ich interessiere mich für eine individuelle Besichtigung der Ausstellungsstücke

• Ich interessiere mich für die Ausstellung „ Schaumgeboren und sagenumwoben – Schmuck
aus Perlen “
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Primäre Gesten Ausstellung Alexander Tutsek-Stiftung, München

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Primäre Gesten