Beutekunst Ausstellung in Israel
Das Israel-Museum in Jerusalem zeigt bis zum 3.Juni eine Ausstellung von Kunstobjekten, die von Nazis während der Besetzung französischen Juden geraubt wurden.

Beutekunst

Insgesamt werden 53 Werke u.a. von Paul Cezanne, Henri Matisse, Edouard Manet, Eugène Delacroix, Claude Monet und Georges Seurat gezeigt. Im Zweiten Weltkrieg wurden in Frankreich mehr als 100.000 Kunstobjekte von den Nazis gestohlen und versteckt. Vieles wurde von den Alliierten in einer Salzmine bei Altaussee in Österreich oder auf Schloss Neuschwanstein wieder gefunden."

Beutekunst Ausstellung

Foto: La "salle des martyrs" au Musée du Jeu de Paume, entre 1940 et 1944 ;cnac-gp.fr

Zwar wurden ca. 60.000 Kunstwerke nach dem Krieg an Frankreich zurückgegeben, aber viele Eigentümer konnte man auch bis heute nicht ausfindig machen. Theoretisch ist es also möglich dass Besucher der Ausstellung, wenn Sie beweisen können das eines der Kunstwerke ihnen oder ihrer Familie gehöre, das Werk auch zurückerhalten.
Die Wahrscheinlichkeit ist nach so vielen Jahren zwar gering, zumal das französischen Kulturministeriums sich seit etwa 10 Jahren bemüht die rechtmäßigen Besitzer ausfindig zu machen. Informieren und selbst recherchieren dazu kann man hier und hier.
In der Datenbank sind u.a. Werke von Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Max Liebermann und Henri Matisse zu finden.

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