Pritzker-Preis 2012 für Architekten Wang Shu
Den Pritzker-Preis 2012 erhält zum ersten Mal ein chinesischer Architekt. Die wichtigste Auszeichnung in der Architektur erhält in diesem Jahr der chinesische Architekt Wang Shu.

chinesischer Architekt Wang Shu gewinnt Pritzker-Preis

Der 49-jährige Architekt, der seit 1997 gemeinsam mit seiner Frau ein Architekturbüro unterhält, machte in den letzten Jahren vor allem mit Campusbauten für Universitäten, Museen und Bibliotheken von sich reden.
Im Jahr 2010 entwarf Wang Shu für die Architektur-Biennale in Venedig den "Tiled Garden".

Der mit 100.000 Dollar dotierte Pritzker-Preis ist die weltweit wichtigste Architekturauszeichnung. Dass zum ersten Mal ein chinesischer Architekt den renommierten Pritzker-Preis erhält, ist auch ein Zeichen für den zunehmenden Einfluss und Bedeutsamkeit des Landes in der Architektur.
Die Auszeichnung wird am 25. Mai 2012 in Peking verliehen.

Bauwerke des Architekten
- Xiangshan Campus, China Academy of Art in Hangzhou (2002 - 2007)
- Ceramic House, Jinhua, China (2003-2006)
- Five Scattered Houses, Ningbo, China (2003-2006)
- Library of Wenzheng College, Suzhou, China (1999-2000)
- Ningbo Contemporary Art Museum, Ningbo, China (2001-2005)
Wang Shu Ningbo Museum
Ningbo History Museum, 2003-2008, Ningbo, China Photo by Lv Hengzhong

Prominente Gewinner des Pritzker-Preis der letzten Jahre waren u.a. Tadao Ando, Renzo Piano, Norman Foster, Rem Koolhaas, Jacques Herzog und Pierre de Meuron, Zaha Hadid, Jean Nouvel, Peter Zumthor und im letzten Jahr Eduardo Souto de Moura aus Portugal.

Interview Hans Ulrich Obrist mit Wang Shu zur Architektur-Biennale in Venedig 2010

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