Auktionshaus Phillips de Pury und Simon de Pury trennen sich
Der charismatische Auktionator Simon de Pury verlässt das Auktionshaus Phillips de Pury & Company. Zwölf Jahre lang leitete er das Unternehmen.

Trennung im Auktionsmarkt

Im Jahr 2008 stieg das russische Luxusgut-Unternehmen Mercury-Group bei Phillips de Pury. Bedingung war damals das der jetzt scheidende Simon de Pury weiterhin Vorsitzender bleibt. Der Rücktritt kam für viele unmittelbar Beteiligte sehr überraschend. Ob unterschiedliche Interessen über die Ausrichtung des Auktionshauses vorlagen, war bisher nicht zu erfahren.

In den kommenden Monaten wird die Mercury-Group die restlichen Anteile am Auktionshaus Phillips de Pury & Company übernehmen und ab Januar wieder unter dem ursprünglichen Namen "Phillips" firmieren (Quelle. Forbes). An den Plänen die Räumlichkeiten an der New Yorker Park Avenue zu vergrößern, wird festgehalten.

Das 1796 in London gegründete Auktionshaus zählt zu den ältesten und renommiertesten Unternehmen in der Branche. In den letzten Jahrzehnten hatte das Auktionshaus eine wechselhafte Besitzergeschichte zu meistern. 1999 kaufte die Beteiligungsgesellschaft 3i entscheidende Mehrheitsanteile auf und machte das Unternehmen profitabel um es dann mit stattlichem Profit an LVMH (Eigentümer: Bernard Arnault) zu verkaufen. Der Luxuskonzern setzte Simon de Pury und Daniella Luxembourg als Geschäftsführer ein. Doch die erhofften wirtschaftlichen Erfolge im weiteren Luxussegment "Kunst" blieben aus. Daraufhin übernahm Simon de Pury den Hauptanteil der Aktien von Phillips de Pury. Im Jahr 2008 kamen die Russen der Investorengruppe Mercury und kauften für geschätzte 60 Millionen Dollar die Hauptanteile des Auktionshauses, welches sie nun in Kürze komplett übernehmen.

Kunst verkaufen

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