Sothebys wird für 3,7 Mrd. Dollar verkauft und von der Börse genommen
Das Auktionshaus Sothebys wird verkauft und bekommt mit dem französischen Milliardär Patrick Drahi einen neuen Eigentümer.

französischer Unternehmer kauft Auktionshaus

Die Nr. 2 im weltweiten Auktionshandel Sotheby's wird, nach der Zustimmung des Aufsichtsrats, für 3,7 Milliarden (rund 3,3 Mrd. Euro) an die Firma BidFair USA verkauft. Dahinter steht der französische Milliardär Patrick Drahi, der sein Vermögen mit Mobilfunk- und Kabelanbietern in den USA und Frankreich gemacht hat.

Seine Pläne, das börsennotierte Auktionshaus Sotheby's soll von der Börse genommen werden. Den bisherigen Anteilseignern ist er bereit, 57 Dollar pro Aktie zu zahlen. Das wäre ein satter Aufschlag von 61 Prozent auf den derzeitigen Kurs an der Wall Street. Stimmen die Aktionäre zu, wäre für Sotheby's nach 31 Jahren dann Schluss mit der Börse.

Das 1744 gegründete Auktionshaus hat seinen Stammsitz in den USA, besitzt aber auch Ableger in London, Paris, Genf und Hongkong sowie 80 Büros in 40 Ländern. Nach Christie's, übrigens seit Jahren auch in der Hand eines französischen Milliardärs, ist Sotheby's die Nr. 2 im internationalen Kunstmarkt, was Auktionen angeht.

Wie es mit dem Auktionshaus strategisch weitergeht, ist den Kommentaren aller Beteiligten noch nicht zu entnehmen. Sotheby's ist bisher, neben Artnet oder Artprice, eine der wenigen börsennotierten Kunstunternehmen.

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