Garagenfund - Klimt Gemälde soll echt sein
Ein im letzten Jahr in Österreich wieder aufgetauchtes Gemälde wurde von der Universität in Hannover eindeutig Gustav Klimt zugeschrieben.

Der trompetende Putto - Universität Hannover bestätigt Zuschreibung

Das wiederentdeckte Gemälde "Der trompetende Putto" wird als Werk des österreichischen Malers Gustav Klimt (1862-1918) gesehen. Untersucht wurde das Bild in Hannover nach dem Fund in einer Garage in Oberösterreich im letzten Jahr. Gemeinsam mit Experten der Universität Hannover und österreichischen Kunsthistorikern wurde das Klimt-Gemälde naturwissenschaftlich untersucht. Dabei stellte man fest, dass es übermalt wurde.

Entdeckt wurde das Bild, während Umbauarbeiten eines Gebäudes in dem von 1883 bis 1892 Gustav Klimt sein Atelier hatte. Das verschollen geglaubte Klimt Gemälde wird heute auf einer Pressekonferenz in Hannover von den Experten der Leibniz Universität vorgestellt und die Ergebnisse erläutert.

Beim Bild "Der trompetende Putto" handelt es sich um ein kreisrundes Gemälde mit einem Durchmesser von ca. 1,70 Meter. Nachforschungen hatten ergeben, dass es sich bei dem Klimt-Bild um ein Werk handelt, welches an der Decke des Ateliers Malers Gustav Klimt in der Wiener Sandwirtgasse hing. Ob damit auch das gerade erst erschienene Werkverzeichnis "Gustav Klimt: Sämtliche Gemälde" wieder umgeschrieben muss, wissen wir nicht. Eine Sensation wäre die Zuschreibung allemal.
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Cover Publikation Tobias G. Natter (Hg.), Gustav Klimt. Sämtliche Gemälde, Taschen, Fotograf: Hutter (Bearbeitung N. Haider, Leopold Museum), Fotocredit: Taschen

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