Auktionen: Sothebys mit Gewinn und Umsatzrückgang
Das Auktionshaus Sothebys hat trotz der Munch-Rekordauktion nicht die Erwartungen der Analysten erfüllen können.

Umsatzrückgang bei Sothebys

Im zweiten Quartal erzielte Sotheby's einen Nettogewinn von 85,4 Millionen Dollar. Dies entspricht einen Gewinnrückgang von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch der Umsatz des Auktionshauses ging zurück. 18 Prozent weniger gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres waren es bei einem Gesamtumsatz von 303,9 Millionen Dollar.

Das Marktumfeld scheint schwieriger zu werden und zu sein, als die großen Teilnehmer wie Christie's und Sotheby's es gerne sehen würden. Finanz- und Eurokrise sowie der Umsatzrückgang im Boommarkt Asien sind Faktoren, über die auch so Rekordauktionen wie der "Schrei" von Edvard Munch (rund 120 Millionen Dollar) nicht hinwegtäuschen können.
Selektiert und gefragt waren Qualitätsware. Hier wurden und konnten auch hohe Preise erzielt werden. Waren die Schätzungen aber all zu hoch oder genügte die Qualität nicht dem Anspruch der Sammler und anlageorientierten Käufern, so blieben die Werke unverkauft.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Liste der Werke, die nicht verkauft wurde.

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