Monets Seerosen für 54 Millionen Dollar versteigert
Claude Monet malte seine Seerosen-Bilder immer wieder aufs Neue. Das Auktionshaus Sotheby's versteigerte gestern eines der "Nymphéas" Bilder für rund 54 Millionen Dollar (£31,722,500 / 39,700,000 Euro) inkl. aller Gebühren.

Auktion - Nymphéas Gemälde von Claude Monet bei Sotheby's

Das Seerosen-Bild von Claude Monet, ausgestattet mit hervorragender Provenance, lag damit knapp über der Höchstschätzung von 30 Millionen britischen Pfund. Das Seerosengemälde, 1906 entstanden, stammt aus dem Besitz des Kunsthändlers Paul Durand-Ruel. Der Rekordpreis für "Nymphéas" ist das bisher zweitteuerste Werk von Claude Monet, was je versteigert wurde.

Monet malte seine Seerosen-Bilder im hauseigenen Garten in Giverny. Den Teich legte er selbst an und bepflanzte diesen mit Schwertlilien, Schilf und eben jenen Seerosen. Mit den Jahren wurden seine Bilder jener Wasserpflanzen immer abstrakter. Insgesamt schätzt man, das Claude Monet über die Jahrzehnte rund 250 Seerosen-Bilder malte.

Den Rekordpreis für ein Monet-Bild hält ebenfalls ein Gemälde aus der Seerosen-Serie. Das Werk "Le bassin aux nymphéas", 1919 gemalt, wurde 2008 bei Christie's für $ 80.643.507 versteigert. Bei der gestrigen Auktion von Sotheby's ging das Seerosengemälde an einen anonymen Käufer. Insgesamt konnte das Auktionshaus 91 Prozent der angebotenen Lose versteigern, was einen Umsatz von $207,875,707 (£121,957,000 / €152,555,889) brachte.

Foto: Claude Monet "Nymphéas", Sotheby's 2014

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