Kunst: Ai Weiwei - Berliner Schloss - Wildenstein Dynastie und mehr vom Kunstmarkt
Während alle Welt scheinbar nur noch von "Google 1+" spricht, jedenfalls die virtuelle Welt, fassen wir mal die letzten Tage in Sachen Kunst zusammen. Es geht um Betrug mit kunst, wertvolle chinesische Vasen und neue Auktionsrekorde bei Alten Meistern.

Kunst Wochenrückblick

Ai Weiwei tritt der Akademie der Künste bei

Nicht sehr überraschend gab es gestern die Meldung, das der kürzlich entlassene chinesische Künstler Ai Weiwei die ihm angebotene Mitgliedschaft der Akademie der Künste in Berlin annehmen wird.
"Ich nehme die Mitgliedschaft mit großer Freude an. Peking, 1.7.2011" (Quelle Art Magazin)
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Ärger im Haus der Kunsthändler Dynastie Wildenstein

Ai Weiwei
Der großen Kunsthändler-Dynastie Wildenstein steht anscheinend keine so rosige Zukunft bevor. Schon die Hausdurchsuchung im Januar diesen Jahres im renommierten Wildenstein Institute in Paris, ließ schon nichts Gutes erahnen.
Gestern kam nun die Meldung, dass Guy Wildenstein angeklagt wurde. Natürlich geht es um Kunst.
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Ok für Berliner Schloss

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat den Wiederaufbau des Berliner Schlosses genehmigt. Das kostenintensive Prestigeprojekt in der Hauptstadt wird mindestens 590 Millionen Euro kosten. Aber wie die historische Verzierung der Kuppel finanziert werden soll, ist noch nicht klar. Die veranschlagten Kosten alleine dafür liegen bei rund 28,5 Millionen Euro.

Berliner Schloss

Interview mit Galerist Johann König
Im ZEITmagazin und jetzt auch Online verfügbar, ist ein interessantes Interview mit dem Galeristen Johann König erschienen. Schicksalsschläge und Kunst sind die Themen des Interviews.
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12,8 Millionen Dollar für 4 chinesische Vasen

Casino-Besitzer Steve Wynn, kein Unbekannter im Kunstmarkt, hat gestern auf einer Auktion in London vier aus dem 18. Jahrhundert stammende Porzellanvasen ersteigert. Diese sollen in Zukunft sein neues Resort Hotel in Macau schmücken.
Schon im letzten Jahr sorgte eine Auktion chinesischer Vasen in England für internationales Aufsehen. Damals explodierte der Auktionspreis für chinesische Vase der Qianlong-Dynastie um das 40-Fache.

Rekordpreise für Alte Meister
Nicht nur moderne und zeitgenössische Kunst glänzten in den letzten Wochen mit neuen Höchstpreisen, jetzt glänzte auch die Rubrik der Alten Meister mit neuen Rekorden. Bei Christies erzielten Gemälde von George Stubbs und Thomas Gainsborough neue Auktionsrekorde.
George Stubbs - "Gimcrack on Newmarket Heath, with a trainer, a jockey and a stable lad"
rund 24,7 Millionen Euro
Thomas Gainsboroug - "Portrait of Mrs. William Villebois"
rund 7,2 Millionen Euro

Auch Sothebys konnte gestern einen neuen Rekordpreis für Alte Meister vermelden. Das Gemälde "Venice, a View of the Rialto Bridge, Looking North, from the Fondamenta del Carbon," des Künstlers Francesco Guardi wurde für den Preis von 42,7 Millionen Dollar versteigert.

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