Schulden: Fotografin Annie Leibovitz scheinbar vor Insolvenz
In den letzten Tagen überschlugen sich die Meldungen zur Starfotografin Annie Leibovitz.

Schulden und Fotografien

Nur standen dieses Mal nicht ihre aussergewöhnlichen Fotografien im Mittelpunkt, sondern Leibovitz finanzielle Situation. Mehrere Millionen Dollar Schulden sollen sich angehäuft haben und eine Insolvenz wohl kaum noch zu vermeiden sein (Spiegel Online). Auslöser der jüngsten Ereignisse war die Firma Art Capital. Ihr hatte Leibovitz ihr gesamtes fotografisches Werk und 3 Häuser als Sicherheit für einen zweistelligen Millionenkredit vermacht.

Weil Annie Leibovitz scheinbar keine Anstalten bzgl. der Tilgung des Kredites machte, wollte Art Capital die Sicherheiten nun zu Geld machen. Offenbar ließ aber die Fotografin bisher jeden Zugriff auf ihr fotografisches Werk verhindern. Die Folge war eine Anklage. In Fachkreisen wird ein Insolvenzverfahren als einziger Ausweg gesehen.

Was den Wert der Fotografien angeht, ist ein nicht unerhebliches Risiko vorhanden, das dieser jetzt sinken könnte. Sollte Art Capital tatsächlich die Aufnahmen von Leibovitz veräußern, ist es fraglich ob man entsprechende Preise erzielen kann. Nicht nur der Grund des Verkaufes dürfte eventuell die Preise drücken, sondern auch die Anzahl der Fotgrafien die innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes auf den Markt kommen. Denn nichts ist schlimmer für die Wertentwicklung von Werken eines Künstlers, wenn diese relativ schnell hintereinander und in größerer Menge auf den Markt kommen.

Kunst verkaufen

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