Kunstmarkt - Auktionshaus Christies steigert Umsatz um 13 Prozent im 1.Halbjahr
Das in London ansässige Auktionshaus Christies steigerte seinen Umsatz im 1.Halbjahr auf einen neuen Rekordwert.

Rekordergebnis für Christies

Rund 3,4 Milliarden Dollar nahmen die Briten im 1.HJ mit Versteigerungen von Kunst und Antiquitäten sowie "Privat Sales" ein, was einer Steigerung des Umsatzes von 13 Prozent entspricht.
Zwar kühlte sich die Nachfrage im asiatischen Markt ab, die Hongkong-Auktionen gingen um fast ein Viertel zurück, doch konnte man den Umsatz mit privaten Verkäufen um 53 Prozent steigern (nach Umsatz). In diesem Segment erlöste Christie's ein neues Rekordergebnis von 413,4 Millionen britischen Pfund. Eines der Kunstwerke die zu diesem Ergebnis beitrug war das Renoir-Gemälde "Badende". Das impressionistische Werk wurde auf bis zu 18 Millionen Pfund geschätzt und sollte im Juni eigentlich versteigert werden. Kurz vor der Auktion wurde es aus dem Angebot genommen und "privat" verkauft.

Das teuerste Bild von Mark Rothko

Das Mark Rothko Bild "Orange, Red, Yellow" war im 1.Halbjahr das teuerste Werk einer Auktion bei Christie's. Am 8.Mai 2012 wurde es in New York für 86,9 Millionen Dollar versteigert.
Insgesamt verkaufte das Auktionshaus 26 Werke, die über der Marke von 10 Millionen Dollar lagen. Zum Vergleich, im Vorjahr waren es noch 18 Werke gewesen.

Auktionsumsätze nach Kategorien im 1.Halbjahr:
- zeitgenössische Kunst - £ 576.100.000
- impressionistische Kunst - £ 422.900.000
- asiatischer Kunst - £ 222.500.000

Kunst verkaufen

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